Noch nie hat es dem Menschen genügt, einfach von Wänden umgeben zu sein. Sie mussten geschmückt werden. Wer in alten Zeiten viel Geld besaß, leistete sich Tapeten. Diese waren aus Materialien gefertigt, die noch heute als wertvoll gelten. Handgeknüpften Teppichen folgte edle Seide. Im Zuge der technischen Entwicklung war die Tapete bald auch für die weniger begüterte Bevölkerung erhältlich. Der Wandel des zunehmend verbreiteten Wandschmucks ließ etliche Moden entstehen und vergehen: Mehr oder minder geschmackvolle Holzvertäfelungen eroberten die Häuser und Wohnungen, Mauerwerk wurde imitiert, Styroporplatten kamen zum Einsatz und immer wieder erinnerten sich Gestalter an althergebrachte Techniken, wie dem Bemalen verputzter Wände. Bis auch diese Mode vorüber war. Nun zeigte man den nackten Stein. Putz war out. Wohl kaum eine Bausubstanz ist imstande, allen Entwicklungen auf natürlichem Wege zu entsprechen. Wer heute zu einer aktuellen Wandansicht kommen will, greift zur Wandgestaltung in Betonoptik.

Baubiologie führt zu verbesserten Wohnverhältnissen

Während zunächst der Wohnraum an sich im Vordergrund stand, beschäftigen sich Baubiologen seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auch mit einer ganzheitlichen Betrachtung des Wohnens. Neben psychologischen Gesichtspunkten geraten seit der Zeit erstmals gesundheitliche Aspekte in den Fokus. Ein Zusammenhang zwischen verwendeten Materialien und den Auswirkungen auf die Gesundheit der Bewohner wurde diskutiert. Viele der damals modernen Verfahren, wie die Verwendung von Holzschutzmitteln in Innenräumen, führten zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung. Lange Zeit stritten die Hersteller mit den Geschädigten und vielfach ließ sich der Nachweis über die Ursachen nicht abschließend führen. Doch das Bewusstsein, dass Gesundheit und verwendete Baumaterialien in einem engen Zusammenhang stehen, war unwiederbringlich geweckt. Damit begann auch ein Trend hin zu baubiologisch unbedenklichen Baustoffen besonders im Innenraum. Die Betonoptik Wand kommt dieser Entwicklung mit naturbelassen Stoffen erfreulich nahe.

Natürliche Baustoffe für eine gesunde Umgebung

Solange der Mensch seine Wohnwelten aus biologisch unbedenklichen Baumaterialien errichtete, waren sie für ihn nicht gesundheitsschädlich. Allerdings ließ der Komfort mitunter zu wünschen übrig: Schlecht schließende Fenster sorgten für zugiges Klima in den Wohnräumen. Dafür zog durch diese Lücken jedoch auch die Feuchtigkeit aus der Raumluft ab, was dem Schimmelbefall vorbeugte. Heute schließen moderne Thermopen-Fenster dicht und die Bewohner kämpfen mit Kondenswasserbildung. Besonders hinter Möbeln, an Außenwänden und hinter Einbauten ist die Gefahr der Schimmelbildung groß. Auch gründliches Lüften kann dem nur bedingt vorbeugen. Die Wand selbst muss in der Lage sein, Wasser aufzunehmen und wieder abzugeben. Um dies zu realisieren, empfehlen sich die sogenannten diffusionsoffenen Wandverputze, wie sie beispielsweise auch als Beton Optik Wandgestaltung umsetzbar sind.

Die Betonoptik Wand für gesundes Raumklima

Betonoptik Putz ist ein Kalkprodukt. Kalk galt bereits bei unseren Vorfahren als hervorragend geeignet, um ein verträgliches Klima in Innenräumen zu erreichen. Vornehmlich als Farbe verwendet, beugte Kalk schon seit Urzeiten der Schimmelbildung vor. Grund ist der extrem hohe pH-Wert, den der Kalk besitzt: für den Schimmelpilz keine günstige Umgebung. Daneben geben Kalkprodukte aufgenommene Feuchtigkeit schnell wieder ab. Auch dadurch beugen sie der Schimmelbildung vor, denn der Pilz benötigt ein feuchtes Klima, dem durch Wandputz in Beton-Optik oder anderen Farbstellungen effektiv vorgebeugt wird. Schön anzusehen sind die Wandputze zudem.